Weltfriedenstag nach 20 Jahren Afghanistan

Der Weltfriedenstag stand ganz im Zeichen des Afghanistan-Debakels. Ein 20 Jahre andauernder, gescheiterter Krieg zeigt: nicht DIE LINKE, sondern alle anderen Parteien, insbesondere die Grünen und die SPD sollten ihre außenpolitischen Positionen überdenken!

Das traurige Ergebnis nach 20 Jahre Afghanistan-Krieg: unzählige zivile Opfer, 12,5 Milliarden Euro Kosten, eine destabilisierte Region, 400 Millionen Euro deutscher Rüstungsgüter die sich teilweise nun in der Hand von Terroristen befinden sowie viele tote und traumatisierte Bundeswehrsoldaten.

Dazu kommt das menschliche Leid, dass wir bei jenen Menschen verursacht haben, die den Einsatz vor Ort unterstützten und nun von der westlichen Welt im Stich gelassen wurden. Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag hat nicht gegen die Rettung von Menschen gestimmt! Im Gegenteil: Die Linksfraktion war die erste, die einen Antrag für die unbürokratische und schnelle Rettung möglichst vieler Ortskräfte, Aktivist:innen, Journalist:innen und weiterer schutzbedürftiger Menschen gestellt hat! CDU, CSU, SPD und FDP haben gegen die Rettung dieser Menschen gestimmt!

Die Lehre hieraus sollte sein: Demokratie lässt sich nicht einfach herbeibomben, auch nicht von einer damals rot-grünen Bundesregierung. Demokratische Bewegungen müssen auf zivilem Wege unterstützt werden. Es braucht dringend eine Kehrtwende zu einer friedlichen und zivilen Außenpolitik! Dafür setze ich mich ein.

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